Gegen den Krieg hilft Hoffnung!

Liebe Freundinnen und Freunde der Abtei!

Wir möchten helfen, und bitten dazu auch Euch um Hilfe. Es geht um ein Dorf und eine Gegend in der Ukraine,  – da wir gewarnt wurden, Namen von Orten und Personen zu nennen, stellen wir sie hier anonym vor. Bei Interesse erzählen wir aber gerne mehr.

Es handelt sich um eine Gegend im Süd-Westen der Ukraine. Dort wird nicht gekämpft, so dass sie für viele Menschen auf der Flucht eine gewisse Sicherheit bietet. Aber die Bevölkerung in dem Dorf hat sich mehr als verdoppelt und es mangelt am Nötigsten. Die Helfer vor Ort geraten an ihre Grenzen, immer mehr Menschen brauchen Hilfe und es gibt immer weniger zu verteilen. Die internationale Hilfe erreicht die Gegend leider nicht in dem Maß, in dem dort Hilfe benötigt wird.

In dieser Gegend gibt es eine ukrainische Wohlfahrtsorganisation, die seit über zwanzig Jahren tätig ist. Der Name der Organisation bedeutet „Hoffnung“. Und Hoffnung kann sie denjenigen, die vor dem Krieg fliehen müssen, auch geben, mit Nahrungsmitteln, Medikamenten u.ä..

Wir möchten die Menschen in der Ukraine unterstützen. Mit der Vorsitzenden dieser Organisation stehen wir in Kontakt um das effizient zu tun.

Die Hilfe erfolgt auf zwei Wegen:

– wir besorgen in Deutschland Nahrungsmittel und andere Hilfsgüter, die in die Ukraine transportiert und dort an die Bedürftigen gegeben werden. Der Transport wird von erfahrenen ehrenamtllichen Helfern durchgeführt.

– wir geben Geldmittel weiter: für einige benötigte Dinge wie v.a. Medikamente hat die lokale Wohlfahrtsorganisation selbst Bezugsmöglichkeiten, aber nicht genug Mittel um sie in der benötigten Menge bezahlen zu können. Wir geben das Geld dafür an sie weiter.

Damit wir den Menschen in Not helfen können, bitten wir auch Euch und Sie um Hilfe. Jede Spende hilft! Wir setzen sie so ein, wie es gerade am effizientesten ist. – und berichten hier natürlich!

Hilfe für die Ukraine

Bankverbindung:
Abtei St Hildegard
IBAN:   DE29 5109 1500 0000 2053 54
BIC:     GENODE51RGG
(Rheingauer Volksbank)

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung möchten und nicht ohnehin schon gut mit uns bekannt sind, geben Sie uns bitte Ihre Adresse bei der Überweisung mit an.

Ganz herzlichen Dank an alle, die mithelfen. Wie eine Freundin ein ukrainisches Sprichwort übersetzte: „Gemeinsam versetzen wir Berge“

Bei Fragen steht Sr. Mirjam gerne zur Verfügung: sr.mirjam@abtei-st-hildegard.de

Hier noch ein paar Fakten zu der Gegend und Bilder soweit wir das hier tun können.

„Unser“ Dorf liegt im Süd-Westen und ist das administrative Zentrum der Gegend, die größere Region heißt „Winnyzja“. Das Dorf selbst hatte vor Beginn des Krieges etwa 5.000 Einwohner, bislang sind 7.000 Flüchtlinge dorthin gekommen und es werden mehr.

Hoffnung“ ist eine lokale Wohlfahrtsorganisation, ein wenig vergleichbar einem Verein mit regionalem Schwerpunkt. 1999 gegründet, hat sie ihre Tätigkeit auf die Verbesserung der medizinischen Versorgung der Gegend gelegt. Seit Beginn des Krieges kümmert sie sich nicht nur um die medizinische Versorgung sondern um das, was notwendig ist, ganz wesentlich Nahrungsmittel. Medikamente und medizinische Hilfsgüter werden jedoch weiter gebraucht, denn es kommen Verletzte an, oder Menschen mit chronischen Krankheiten, Menschen mit Behinderungen, die auf regelmäßige medizinische Versorgung angewiesen sind. Die Organisation arbeitet in der Verteilung der Hilfsgüter Hand in Hand mit den Freiwilligen.

Die „Freiwilligen“ in der Ukraine (Volontäre, Volunteers) sind Menschen, die sich selbst gemeldet haben, um den Mitbürger(inne)n zu helfen, die fliehen müssen. Ihr großer Erfolg in der schnellen Hilfe und Versorgung der Flüchtlinge kommt v.a. dadurch zustande, dass es junge Menschen sind, die gut vernetzt sind, sehr motiviert und flexibel. Sie schaffen es dadurch, sehr schnell zu reagieren und benötigte Hilfe an die entsprechenden Stellen zu bringen. Die Freiwilligen unserer Gegend versorgen über das eigene Dorf hinaus auch Menschen im Osten des Landes, wo Hilfslieferungen aus dem Ausland nicht so leicht hingelangen.

Hier in Deutschland hat ein kleiner Kern von Helfern bereits einen Transport von Hilfsgütern organisiert, im Augenblick wird ein zweiter auf den Weg gebracht, und wir sammeln bereits für einen dritten, der mindestens noch gebraucht werden wird.
Hoffen wir, dass jede Gegend in der Ukraine ihre Unterstützer finden wird, so dass am Ende allen geholfen sein wird!

Hier sind noch einige Bilder, die unsere Kontaktpersonen uns gesandt haben.