Die Fastenzeit schärft unseren Blick für die vielfältigen Formen des Leids, von denen Menschen betroffen sind. Dabei muss reflektiertes Christsein die Vorstellung eines guten Gottes, der das Wohl aller will, und das Leid der Menschheitsgeschichte, aber auch unserer ganz konkreten Gegenwart zueinander ins Verhältnis setzen. Ausgehend von verschiedenen Deutungsansätzen, die auf ihre Tragfähigkeit hin zu prüfen sind, will dieses Wochenende Wege zu einem christlich verantworteten Umgang mit der sogenannten Theodizeefrage eröffnen, der weder den Glauben an einen guten Gott aufgibt noch das Leid verharmlost. Dabei begleitet uns die Liturgie der Fastenzeit, die auf ihre Weise die Sehnsucht nach Erlösung in Wort und Klang bringt. Das „Theologisch-geistliche Wochenende“ richtet sich an Interessierte ohne theologische Ausbildung, die sich auf fachlicher Grundlage mit religiösen Fragestellungen beschäftigen möchten, neue Sichtweisen auf Glaubensthemen kennen lernen und im Austausch mit Anderen nach deren Bedeutung für unser heutiges Leben fragen wollen. Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Kurs nicht um ein Trauerseminar handelt. Der Schwerpunkt liegt auf der theologisch-inhaltlichen Reflexion des Themas.
Leitung: Sr. Paula Kassenbrock OSB
Anreise: ab 14.30 Uhr
Beginn: Freitag, 05.03., um 16.00 Uhr
Ende: Sonntag, 07.03., mit dem Mittagessen
Kosten: Übernachtung im Einzelzimmer m. Dusche/WC, einschl. Verpflegung: 180 € zuzüglich des aktuellen Tourismusbeitrags pro Übernachtung
Kursgebühr: 140 €
Teilnehmer:innenzahl max. 15 Personen
Anmeldung bitte bis 15.01.2027
