Klosterladen und Klostercafé laden herzlich ein: Zusammen lassen wir den Herbst mit gutem Essen, Live-Musik und schöner Atmosphäre am Lagerfeuer ausklingen!

Wir starten am 23. Oktober um 16 Uhr mit einer offenen Kräuterführung durch den Klostergarten, der Treffpunkt ist vor dem Klosterladen.

Um 17 Uhr gibt es eine Schlenderweinprobe durch unseren Weinberg. Für 20 € pro Person erleben Sie fundiertes Wissen, Geschichten aus dem Klosterleben und edle Tropfen unseres Weinguts.

Ab 17 Uhr gibt es vor dem Klosterladen und im Innenhof Zwiebelkuchen und weitere ausgewählte Köstlichkeiten aus dem Klostercafé, sowie selbstverständlich unsere klostereigenen Weine im Ausschank.

Der Klosterladen bleibt für Sie geöffnet und bietet 10% auf das gesamte Sortiment, bis auf Bücher. Seien Sie uns herzlich willkommen!

 

Das Wort „Erinnern“, „Erinnerung“ kommt vom „Inneren“, d.h. es hat zutiefst mit uns selbst zu tun. Erinnerungen sind ein Teil unserer selbst, gehören zu unserem Inneren und bringen sich in Er-Innerung. Unser Gedächtnis ist dabei so etwas wie ein lebendiger Speicher – wie er genau funktioniert, das weiß die Wissenschaft bis heute kaum. Durch Anstöße, seien es Bilder, Worte oder bestimmte Reize, kann der Speicher, der vielfach auf unbewusste Weise wirkt, aktiviert werden. Aus dem Dunkel des Vergessens tauchen dann mit einem Male Dinge wieder auf, die scheinbar vergessen waren, und können manchmal erschreckend aktuell werden. Unser Erinnerungsvermögen bereitet uns manche, durchaus auch nicht immer liebe Überraschung. Einerseits klagen wir über Vergesslichkeit, andererseits wundern wir uns nur allzu oft, was aus den Tiefen der Seele aufsteigen und uns erfreuen, aber auch beunruhigen und ängstigen kann. Ein interessanter Aspekt scheint mir in diesem Zusammenhang, dass unser Erinnerungsvermögen nicht nur durch das kognitive Denken, sondern auch und vor allem durch unsere fünf Sinne aktiviert werden kann. Unsere Sinne sind sozusagen Gedächtnisträger. Wir sehen ein bestimmtes Bild, ein Gesicht, eine Landschaft – und erinnern uns. Wir hören einen bestimmten Ton, eine Melodie, ein Lied – und erinnern uns. Wir nehmen einen bestimmten Geruch oder Duft wahr – und erinnern uns. Wir erfühlen oder ertasten eine bestimmte Oberfläche, einen Stoff, eine Form – und erinnern uns. Wir schmecken einen bestimmten Geschmack, eine Nuance in einem Gericht oder einem Getränk – und erinnern uns. Was ist das, was sich da in unserem Herzen, in unserem Gemüt, in unserer Seele abspielt? Scheinbar längst Vergessenes kommt mit einem mal wieder an die Oberfläche, und wir erinnern uns unserer Gefühle und Empfindungen von damals – allerdings und das scheint mir wichtig zu sein, ohne sie jetzt, hier und heute direkt und hautnah zu fühlen. Wir können die Empfindungen von damals nur „nach-empfinden“, sie wieder in unserem Inneren erspüren, uns ihrer er-innern. In der zeitlichen Entfernung ordnen und bewerten wir sie und damit bekommen sie eine neue Bedeutung. Weiterlesen

„Sprich über das, was du siehst und hörst …“ (Vorwort Scivias)

Am 17. September 2029 jährt sich zum 850. Mal der Todestag Hildegards von Bingen. Nicht nur anlässlich des bevorstehenden Jubiläums steigt in unserer Region der Bedarf an Referent*innen, die Gestalt und Werk Hildegards qualifiziert erschließen.
Daher veranstaltet die Pfarrei Hildegard von Bingen / Rhein Nahe (als Träger) in Kooperation mit der St. Hildegard-Akademie Eibingen und der Abtei
St. Hildegard Rüdesheim (als inhaltlich Verantwortliche) eine Ausbildung für Multiplikator*innen.

An vier Wochenenden lernen Sie:
• welche authentischen Quellen es gibt und was wir auf ihrer Grundlage verlässlich über Hildegard sagen können,
• wie wir verantwortlich Hildegards visionären Anspruch für heute erschließen können,
• wie wir kompetent mit zeitgenössischen Sehnsüchten, Projektionen und Vermarktungsstrategien zu Hildegard umgehen können.

Das erwartet Sie außerdem:
• Sie begegnen ausgewählten Texten aus Hildegards Werken und lernen so Grundzüge ihres Gottes-, Welt- und Menschenbildes kennen. Dazu gehören auch ihre Vorstellungen zu Schöpfung, Kirche und dem Ende der Welt. Die Vermittlung von Hildegards Theologie bildet den Schwerpunkt der Ausbildung.
• Infos zur Heiligsprechung und Ernennung zur Kirchenlehrerin.
• Beschäftigung mit Hildegards musikalischem Werk

Die Ausbildung besteht aus einem Einführungsnachmittag und vier Wochenenden und findet im Gästehaus der Abtei St. Hildegard statt. Der Kurs für 2027 ist bereits ausgebucht. Zwei weitere Kurse sind für 2028 und 2029 geplant.

Angefragt haben wir Fachleute aus der Hildegard-Forschung und Schwestern der Abtei St. Hildegard für die Bereiche Quellenkunde, Theologie, Medizingeschichte, Musik. Sie teilen mit Ihnen nicht nur ihr Wissen, sondern gehen auch darauf ein, wie Sie dieses didaktisch lebendig vermitteln können.

Wir arbeiten mit vielfältigen Inputs und mit interaktiven Elementen der Erwachsenenbildung, im Plenum und in Kleingruppen. Wir teilen den klösterlichen Tagesablauf in der Abtei. Geplant ist eine Exkursion zu den wichtigsten Hildegard-Stätten. Außerdem werden die Teilnehmer*innen sich in Praxisgruppen zu 3-5 Personen zwischen den Wochenenden privat treffen, um die Inhalte des Gelernten zu vertiefen und die Abschlussarbeit miteinander zu teilen und zu besprechen.

Wenn sie Interesse an der Ausbildung haben, dann schreiben Sie uns gerne unter der Adresse buero@hildegard-akademie.de

 

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Trotzdem

  • Sind Sie aus der Kirche ausgetreten und trotzdem gläubige Christen geblieben?
  • Sind Sie auf Distanz zur Kirche gegangen und trotzdem Suchende?
  • Sind Sie von der Institution oder einzelnen Vertretern verletzt worden und wollen trotzdem nicht aufgeben?
  • Haben Sie vielleicht ihren Glauben gänzlich  verloren, sind aber trotzdem auf der Suche nach Sinn? 

Dann seien Sie uns herzlich willkommen!

Wir Schwestern von der Abtei St. Hildegard möchten Ihnen einen Raum bieten, wo sie mit Gleichgesinnten zusammentreffen können, wo Sie sich Ihre Sorgen, Ihre Enttäuschungen und Ihren Frust frei von der Seele reden können, wo Ihnen jemand vorurteilsfrei zuhört, wo Sie sich geschwisterlich angenommen fühlen dürfen, und wo sich für Sie vielleicht neue Perspektiven eröffnen.

Wir laden Sie ein: zu Zeiten des Austauschs, zu Zeiten der Stille, zu Zeiten für alles Mögliche, vielleicht auch für  Gebet. 

Ihre Sr. Petra Knauer und Sr. Philippa Rath

Die Termine für unsere Trotzdem-Treffen im zweiten Halbjahr 2026 sind:
Freitag, 04.09./ Freitag, 02.10./ Freitag, 06.11./ Freitag, 04.12., jeweils um 15.00 Uhr an der Klosterpforte

 

Ein Netzwerk entsteht

Inzwischen haben auch andere Ordensgemeinschaften und Engagierte eine Trotzdem-Gruppe ins Leben gerufen.

 

In DORTMUND sind die Termine für das erste Halbjahr 2026:

Donnerstag, 17.09. / Donnerstag, 15.10. / Donnerstag, 12.11. / Donnerstag, 03.12. ,  jeweils 18.30 Uhr

Die Abende können ohne Anmeldung besucht werden.

Leitung: Schwester Annette Eisele (annette.eisele@erzbistum-paderborn.de) und Pastor Stefan Tausch (stefan.tausch@katholisches-forum-dortmund.de)

Ort: Refugium, Propsteihof 5, 44137 Dortmund, Telefon: 0231 / 1848-112

 

Im Kloster NETTE sind die Termine für das zweite Halbjahr 2026:

Mittwoch, 16.09. / Mittwoch, 14.10. / Mittwoch, 18.11. jeweils 19.00 Uhr und Samstag, 12. 12. 2026 als offenes Angebot eines Besinnungstags
(zusammen mit anderen Interessierten an einem spirituellen Impuls im Advent)

Es besteht keine Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme.

Begleitung: Schwester M. Rita Niehaus, Michael Göcking, Reinhard Grave

Ort und Kontakt: Kloster Nette, Östringer Weg 120, 49090 Osnabrück

Anmeldung und weitere Informationen: schwester.rita@web.de

 

In WEILBURG wird im September eine neue Trotzdem-Gruppe entstehen. Die Termine für das zweite Halbjahr 2026 und für Anfang 2027 sind:

Mittwoch, 02.09. / Mittwoch, 07.10. / Mittwoch, 04.11. / Mittwoch, 02.12. / Mittwoch, 13.01. / Mittwoch, 03.02. / Mittwoch, 03.03., jeweils 19.00 Uhr

Es besteht keine Verpflichtung zur regelkmäßigen Teilnahme.

Begleitung: Anne Schmitt, Weilburg, Sr. Simone Hachen, Limburg

Ort und Kontakt: „Treffpunkt“ Weilburg, Schwanengasse 4 (Parkmöglichkeit im Parkhaus am Rathaus)

Anmeldung und weitere Informationen: a.schmitt@heiligkreuz-oberlahn.de  Tel. 06471/492319

 

In ALFTER wird im November eine ökumenische Trotzdem-Gruppe entstehen. Die Termine für die Monate November 2026 bis März 2027 sind:

Freitag, 6.  November 2026 / Freitag, 4.  Dezember 2026 / Freitag, 8. Januar 2027 / Freitag, 19.  Februar 2027 / Freitag, 19.  März 2027, jeweils um 19.00 Uhr

Ort: Raum R8 (im Untergeschoss) des Pfarrzentrums Oedekoven, Jungfernpfad 17, 53347 Alfter

Ansprechpartnerinnen:  Marita Thenée (Marita.Thenee@erzbistum- koeln.de) und Dr. Barbara Görres.

Unsere Initiative wird Teil des Netzwerks TROTZDEM von Schwester Philippa Rath und Schwester Petra Knauer, Abtei St. Hildegard in Rüdesheim am Rhein (https://abtei-st-hildegard.de/trotzdem-ein-angebot-fuer-menschen-die-der-kirche-den-ruecken-gekehrt-haben/ )

 

In OBERGLEEN trifft sich im September zum ersten Mal eine neue ökumenische TROTZDEM-Gruppe:

Mittwoch, 16. September 2026, 19.00 – 21.00 Uhr

Ort: Mehrgenerationenhaus in Ober-Gleen, Hersfelder Str. 17, 36320 Kirtorf (Ober-Gleen)

Ansprechpartnerinnen: Diakonin Susanne Svoboda (0151 28071477), susanne.svoboda@ekhn.de und Gemeindereferentin Sonja Hiebing (06633 911924), sonja.hiebing@bistum-mainz.de