„Dominus ipse faciet – Der Herr wird es fügen“

Am 2. Juli 2016 starb unsere Äbtissin, Mutter Clementia Killewald, im Alter von 62 Jahren. Wir empfinden tiefe Trauer, sind aber zugleich erfüllt von großer Dankbarkeit Gott gegenüber, der uns Mutter Clementia geschenkt hat.

Mutter Clementia wurde am 25. April 1954 in Duisburg geboren und wuchs am Niederrhein auf. Als Älteste von neun Geschwistern musste sie nach dem frühen Tod der Mutter schon früh Verantwortung in der Familie übernehmen. Nach dem Abitur studierte sie Kirchenmusik in Mainz; zeit ihres Lebens liebte sie die Musik und spielte selbst Orgel und Querflöte. 1976 trat sie in unsere Abtei ein und legte am 25. April 1979 ihre Profess ab. Viele Jahre war sie verantwortlich für die Pflege und Betreuung unserer alten und kranken Mitschwestern bis sie am 23. August 2000 zur Äbtissin gewählt wurde. Die Äbtissinnenweihe erhielt sie am 3. Oktober 2000 durch Bischof Franz Kamphaus.

Mutter Clementia stellte ihre Amtszeit unter das Leitwort „Dominus ipse faciet – Der Herr wird es fügen“ (Psalm 36,5). Aus dieser Zusage lebte sie, hieraus schöpfte sie ihr unerschütterliches Gottvertrauen und ihren starken Glaubensmut. Ihr Wirken war geprägt durch ein hohes Maß an Vertrauen, Offenheit und Wohlwollen jedem und jeder einzelnen gegenüber. Umgekehrt wurde sie von unserem Konvent und den Freunden der Abtei hochgeschätzt und verehrt. Bis zu ihrem Lebensende kümmerte sie sich liebevoll um unsere Altäbtissin Edeltraud Forster. Ihre Sorge galt neben dem Konvent immer auch ihrer großen Familie.

Höhepunkt der Amtszeit von Mutter Clementia war die Heiligsprechung und Kirchenlehrererhebung Hildegards von Bingen durch Papst Benedikt XVI. am 7. Oktober 2012 in Rom. Unser Konvent hatte sich darum seit Jahrzehnten bemüht und war maßgeblich an den wissenschaftlichen Vorbereitungen beteiligt. Mutter Clementia stellte die neue Heilige und Kirchenlehrerin am 7. Oktober 2012 auf dem Petersplatz öffentlich vor und erhielt für ihre Rede seinerzeit höchste Anerkennung.

In die Amtszeit von Mutter Clementia fiel auch unser großes Bauprojekt, das an Pfingsten 2016 seinen endgültigen Abschluss fand. Ebenfalls in ihrer Amtszeit wurden im Jahr 2001 der Verein der Freunde der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard e.V. und am 17. September 2009 die Klosterstiftung Sankt Hildegard gegründet.

Im Februar 2015 musste sich Mutter Clementia einer schweren Operation unterziehen, konnte aber ihr Amt am 3. Oktober 2015 noch einmal aufnehmen. Eine erneute Operation bewog sie dann dazu, am 27. Mai ihr Äbtissinnenamt niederzulegen. Sie starb wie sie gelebt hatte: im Vertrauen auf Gottes Führung und in Dankbarkeit und Freude für alles Gute, das sie in ihrem Leben empfangen hat. Dass sie am 2. Juli, dem Gründungstag der Abtei St. Hildegard (2. Juli 1900), dem Tag der Vertreibung des Konventes durch die Gestapo (2. Juli 1941) und dem Tag der Heimkehr aus dem Exil (2. Juli 1945) zu Gott heimging, empfinden wir als besondere Gnade und Fügung Gottes. R.i.p.

Wir bitten alle, die sich unserem Kloster verbunden wissen, um ihr Gebet für unsere verstorbene Äbtissin. Die Auferstehungsfeier findet am Samstag, dem 09. Juli, um 14.00 Uhr in der Abteikirche statt; anschließend ist die Beerdigung auf dem Klosterfriedhof.

Anstatt zugedachter Kränze und Blumen bitten wir unter dem Stichwort „Clementia Killewald“ um eine Spende für den Ökumenischen Hospiz-Dienst Rheingau e.V. Bankverbindung: IBAN: DE82 5105 0015 0455 1063 03   SWIFT-BIC: NASSDE55XXX    Nassauische Sparkasse

 

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Am 2. Juli, dem Fest Mariä Heimsuchung, 2016 legte unsere Äbtissin em.

Clementia Elisabeth Killewald OSB

geb. am 25. April 1954

Profess am 25. April 1979

Äbtissinnenweihe am 3. Oktober 2000

nach schwerer Krankheit ihr Leben vertrauensvoll zurück in die Hände ihres Schöpfers.

Mutter Clementia hat unserer Gemeinschaft in Hingabe gedient. Nie hatte sie sich vorstellen können, einmal Äbtissin von Rupertsberg und Eibingen und damit Nachfolgerin der heiligen Hildegard zu werden. So ließ sie sich allein im Vertrauen auf die gütige Führung des Herrn auf seinen Ruf ein und lebte in den 16 Jahren ihrer Amtszeit konsequent gemäß ihrem Wahlspruch: „Der Herr wird es fügen“.

Mutter Clementias Wirken war geprägt durch ein hohes Maß an Vertrauen, Offenheit und schwesterlichem Wohlwollen jedem und jeder einzelnen gegenüber. In schlichter Selbstver-ständlichkeit trug sie die Belastungen des äbtlichen Dienstes mit starkem Glaubensmut und froher Gelassenheit. Ihre schwere Erkrankung bewog sie am 27. Mai 2016 dazu, ihr Amt niederzulegen.

Dass Mutter Clementia am 2. Juli, dem Gründungstag unseres Klosters (2. Juli 1900), dem Tag der Vertreibung des Konventes durch die Gestapo (2. Juli 1941) und dem Tag der Heimkehr aus dem Exil (2. Juli 1945) zu Gott heimging, empfinden wir als besondere Gnade und Fügung Gottes.

Zusammen mit ihrer großen Familie und mit zahlreichen Menschen, denen Mutter Clementia ebenso viel bedeutet hat wie uns, danken wir dem Herrn, der sie uns geschenkt hat.

Wir bitten um Ihr Gebet für unsere verstorbene Äbtissin.

Priorin und Konvent der Abtei St. Hildegard

Das Auferstehungsamt für unsere Verstorbene feiern wir am Samstag, dem 9. Juli, um 14.00 Uhr in der Abteikirche; anschließend ist die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof.

Anstatt zugedachter Kränze und Blumen bitten wir unter dem Stichwort „Clementia Killewald“ um eine Spende für den Ökumenischen Hospiz-Dienst Rheingau e.V. Bankverbindung: IBAN: DE82 5105 0015 0455 1063 03   SWIFT-BIC: NASSDE55XXX    Nassauische Sparkasse



mutterClementiaDominus ipse faciet.

Der Herr wird es fügen

(Psalm 36,5).

Am 2. Juli, dem Fest Mariä Heimsuchung, 2016 legte unsere Äbtissin em.

Clementia Elisabeth Killewald OSB

geb. am 25. April 1954

Profess am 25. April 1979

Äbtissinnenweihe am 3. Oktober 2000

nach schwerer Krankheit ihr Leben vertrauensvoll zurück in die Hände ihres Schöpfers.

Mutter Clementia hat unserer Gemeinschaft in Hingabe gedient. Nie hatte sie sich vorstellen können, einmal Äbtissin von Rupertsberg und Eibingen und damit Nachfolgerin der heiligen Hildegard zu werden. So ließ sie sich allein im Vertrauen auf die gütige Führung des Herrn auf seinen Ruf ein und lebte in den 16 Jahren ihrer Amtszeit konsequent gemäß ihrem Wahlspruch: „Der Herr wird es fügen“.

Mutter Clementias Wirken war geprägt durch ein hohes Maß an Vertrauen, Offenheit und schwesterlichem Wohlwollen jedem und jeder einzelnen gegenüber. In schlichter Selbstver-ständlichkeit trug sie die Belastungen des äbtlichen Dienstes mit starkem Glaubensmut und froher Gelassenheit. Ihre schwere Erkrankung bewog sie am 27. Mai 2016 dazu, ihr Amt niederzulegen.

Dass Mutter Clementia am 2. Juli, dem Gründungstag unseres Klosters (2. Juli 1900), dem Tag der Vertreibung des Konventes durch die Gestapo (2. Juli 1941) und dem Tag der Heimkehr aus dem Exil (2. Juli 1945) zu Gott heimging, empfinden wir als besondere Gnade und Fügung Gottes.

Zusammen mit ihrer großen Familie und mit zahlreichen Menschen, denen Mutter Clementia ebenso viel bedeutet hat wie uns, danken wir dem Herrn, der sie uns geschenkt hat.

Wir bitten um Ihr Gebet für unsere verstorbene Äbtissin.

Priorin und Konvent der Abtei St. Hildegard

Das Auferstehungsamt für unsere Verstorbene feiern wir am Samstag, dem 9. Juli, um 14.00 Uhr in der Abteikirche; anschließend ist die Beisetzung auf dem Klosterfriedhof.

Anstatt zugedachter Kränze und Blumen bitten wir unter dem Stichwort „Clementia Killewald“ um eine Spende für den Ökumenischen Hospiz-Dienst Rheingau e.V. Bankverbindung: IBAN: DE82 5105 0015 0455 1063 03   SWIFT-BIC: NASSDE55XXX    Nassauische Sparkasse

 

Einladung zu einem Vortrag mit anschließendem Gespräch mit Dr. Kornelia Siedlaczek, Frankfurt,

zum Thema: „Gottes schöne Schöpfung in den Psalmen“

am Samstag, 25. Juni, 15.00 Uhr, Vortragsraum

Treffpunkt: vor dem Klostercafé

Eintritt frei – um eine Spende wird gebeten

 

Von Prof. Michael Embach, Trier

Am 17. November 2015 ist Schwester Angela Carlevaris OSB, langjähriges Mitglied des Konventes der Abtei St. Hildegard Eibingen und bedeutende Erforscherin des Lebens und Werkes Hildegards von Bingen, im gesegneten Alter von 94 Jahren verstorben.

Schwester Angela wurde am 21. Juni 1921 in der heute zu Kroatien gehörenden Stadt Rijeka (ital./ungar. Fiume) unter ihrem bürgerlichen Namen Giliola Aloysia Carlevaris geboren.

In Padua absolvierte Schwester Angela ein Studium der slawischen Sprachen, dem sich ein Studium der Altphilologie anschloss. Im Jahre 1944 wurde sie an der Universität Padua mit einer Arbeit über Herodot promoviert.

Im gleichen Jahr, am 23. Februar 1944, trat Schwester Angela in Florenz dem Konvent der Société du Sacré-Coeur-Schwestern bei. Die feierliche Profess fand am 28. Oktober 1946 statt. Schwester Angela übernahm Aufgaben in der Leitung des Gymnasiums sowie, von 1954 bis 1969, im Provinzialrat der Ordensgemeinschaft. Im Jahr 1969 wechselte sie in den Konvent Trinità dei Monti nach Rom. Hier bekleidete sie das Amt der Stellvertretenden Oberin.

Schwester Angelas Eintritt in die Abtei St. Hildegard Eibingen fiel auf den 29. September 1970. Knapp zwei Jahre später, am 6. August 1972, erfolgte die Übertragung der Gelübde auf das neue Heimatkloster.

Seit ihrem Eintritt in die Abtei St. Hildegard Eibingen hat Schwester Angela sich mit großer Beharrlichkeit der wissenschaftlichen Erforschung von Person und Werk Hildegards von Bingen gewidmet. Sie setzte hierbei das Werk bedeutender Forscherinnen aus der Abtei St. Hildegard fort, unter denen die Namen von Maura Böckeler, Marianna Schrader und Adelgundis Führkötter genannt seien. Als rechte Hand von Schwester Adelgundis Führkötter war Schwester Angela an der Erstellung der historisch-kritischen Edition des Scivias, Hildegards erster Visionsschrift, beteiligt. Der Text konnte 1978 als zweibändige Ausgabe (Bd. 43/43A) in der renommierten Reihe des Corpus Christianorum. Continuatio mediaevalis erscheinen. Die Abtei St. Hildegard veranstaltete aus diesem Anlass ein wissenschaftliches Symposion.

Die historisch-kritische Edition der zweiten Visionsschrift Hildegards von Bingen, des Liber vitae meritorum, lag ganz in Händen von Schwester Angela. Nach zahlreichen Bibliotheksreisen und basierend auf einer jahrelangen philologischen Forschungsarbeit wurde der Text im Jahre 1995 als Band 90 des Corpus christianorum. Continuatio mediaevalis veröffentlicht. Wichtige Beiträge leistete Schwester Angela für die Vermittlung von Hildegards Werk nach Italien. Längere Zeit hielt sie sich in Mailand auf, um bei der Übersetzung des Liber vitae meritorum ins Italienische behilflich zu sein. Die Übersetzung erschien 1998 in Mailand unter dem Titel Ildegarda di Bingen, Come per lucido specchio: Libro di meriti di vita, a cura di Luisa Ghiringhelli. Die Gründung der herausgebenden Körperschaft, des Centro Studi St. Ildegarda, ging auf eine Initiative Schwester Angelas zurück. Sie selbst gehörte lange Zeit dem Vorstand des Studienzentrums an. Auch Hildegards von Bingen Kommentar zur Regula Benedicti machte Schwester Angela in Italien bekannt. Das gemeinsam mit Patrizia Alloni erstellte Werk erschien in zwei Auflagen, 1994 beim Centro Studi St. Ildegarda und 1997 bei der Assoziatione Culturale Mimesis. Neben der Einleitung steuerte Schwester Angela zu dieser Publikation die historisch-kritische Edition des lateinischen Originaltextes bei.

Als Früchte einer lebenslangen Beschäftigung mit Hildegard von Bingen hat Schwester Angela zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt, die für die internationale Hildegardforschung von fundamentaler Bedeutung wurden. Sie seien an dieser Stelle ­ ohne Anspruch auf Vollständigkeit ­ kurz aufgeführt:

  • De S. Hildegarde abbatissa (+ 1179). In: Vox latina 15 (1979), S. 205-207.
  • Scripturas subtiliter inspicere subtiliterque excribrare. In: Tiefe des Gotteswissens ­ Schönheit der Sprachgestalt bei Hildegard von Bingen. Internationales Symposion in der Katholischen Akademie Rabanus Maurus Wiesbaden-Naurod vom 9. bis 12. September 1994. Hrsg. von Margot Schmidt. Stuttgart-Bad Cannstatt 1995, S. 29-48.
  • Hildegard von Bingen ­ Urbild einer Benediktinerin? In: Hildegard von Bingen. Prophetin durch die Zeiten. Zum 900. Geburtstag. Hrsg. von Äbtissin Edeltraud Forster und dem Konvent der Benediktinerinnenabtei St. Hildegard, Eibingen. Freiburg i. Br. (u. a.) 1997, S. 87-108.
  • Ildegarda di Bingen, Centro della ruota. Spiegazione della regola di San Benedetto. Traduzione e introduzione a cura di Angela Carlevaris con un saggio di Patrizia Alloni. Milano 1994/1997.
  • Ildegarda e la Patristica. In: Hildegard of Bingen. The Context of her Thought and Art. (Warburg Institute Colloquia, Vol. 4). Ed. Charles Burnett and Peter Dronke. London 1998, S. 65-80.
  • Das Werk Hildegards von Bingen im Spiegel des Skriptoriums von Trier-St. Eucharius. (Mitteilungen und Verzeichnisse aus der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars zu Trier, Bd. 12). Trier 1999.
  • Sie kamen zu ihr, um sie zu befragen: Hildegard und die Juden. In: Hildegard von Bingen in ihrem historischen Umfeld. Internationaler wissenschaftlicher Kongreß zum 900jährigen Jubiläum, 13.-19. September 1998, Bingen am Rhein. Hrsg. von Alfred Haverkamp. Mainz 2000, S. 117-128.
  • Hildegard von Bingen (1098-1179). In: Dizionario Interdisziplinare di Scienza e Fede, Cultura scientifica, Filosofia e Teologia. Ed. Guiseppe Tanzanella-Nitti / Alberto Strumia. Bd. 2. Rom 2002, S. 1846-1853.
  • Die Vision der heiligen Hildegard von Bingen in der Vita Juttae. (Mitteilungen und Verzeichnisse aus der Bibliothek des Bischöflichen Priesterseminars zu Trier, Bd. 18). Trier 2003.

Das außergewöhnlich fruchtbare wissenschaftliche Schaffen Schwester Angelas erfuhr eine tiefe Zäsur durch die am 4. März 2002 eingetretene Erblindung der großen Forscherin. Doch hat Schwester Angela dieses schwere Schicksal mit der ihr eigenen Ergebenheit angenommen und getragen. Wie bereits in den Jahren zuvor blieb sie auch nach der Erblindung eine allseits geschätzte, weltweit geachtete Autorität in sämtlichen Fragen, die das Leben und das Werk Hildegards von Bingen betrafen. Vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ihren Rat und ihre Meinung suchten, bleibt Schwester Angela in lebendiger Erinnerung als eine äußerst liebenswürdige, stets bereitwillig Auskunft erteilende Stimme, deren Klang Achtung und hohe Wertschätzung genoss. Dass Schwester Angela zudem auf eine vornehme, doch manifeste Weise Zeugnis ablegte vom monastisch-benediktinischen Erbe im Werk Hildegards von Bingen, gehört ohne Zweifel zu den besonderen Vorzügen ihrer wissenschaftlichen Laufbahn.

Es muss Schwester Angela eine tiefe innere Freude bereitet haben, zusammen mit dem gesamten Konvent der Abtei St. Hildegard erleben zu dürfen, dass Papst Benedikt XVI. Hildegard von Bingen, ihre hoch verehrte „magistra“, im Jahre 2012 zunächst heiliggesprochen und bald darauf zur Kirchenlehrerin erhoben hat.

Die internationale Hildegard-Forschung verneigt sich in tiefem Respekt, in Dankbarkeit und Anerkennung vor Schwester Angela Carlevaris, der großen Vermittlerin und Deuterin Hildegards von Bingen.

Die wissenschaftliche Erforschung der Werke der heiligen Hildegard hat in unserer Abtei seit ihrer Wiederbegründung im Jahr 1904 Tradition. Vier Generationen von Hildegardforscherinnen haben grundlegende und wesentliche Beiträge zur Hildegardforschung geleistet:

Sr. Maura Böckeler: Ordo Virtutum (Reigen der Tugenden), zusammen mit Pudentiana Barth, Berlin 1927 (Edition und Übersetzung).

Wisse die Wege. Scivias, Berlin 1928 (erste deutsche Übersetzung).

Sr. Marianna Schrader: Heimat und Sippe der deutschen Seherin Sankt Hildegard, Salzburg 1941 (Die Herkunft der heiligen Hildegard, neu bearbeitet von Adelgundis Führkötter, Mainz 1981).

In Zusammenarbeit mit Sr. Adelgundis Führkötter: Die Echtheit des Schrifttums der heiligen Hildegard von Bingen. Quellenkritische Untersuchungen, Köln /Graz 1956.

Sr. Adelgundis Führkötter: zusammen mit Sr. Angela Carlevaris: Hildegardis Bingensis: Scivias (Corpus Christianorum. Continuatio Mediaevalis, T. 43-43A), Turnhout 1978 (textkritische Edition von Wisse die Wege).

Sr. Dr. Angela Carlevaris: Hildegardis Bingensis: Liber vitae meritorum (Corpus Christianorum. Continuatio Mediaevalis, T. 90), Turnhout 1995 (textkritische Edition vom Buch der Lebensverdienste).

Sr. Dr. Maura Zátonyi: zusammen mit Prof. Rainer Berndt SJ: Glaubensheil. Wegweisung ins Christentum gemäß Hildegard von Bingen (Erudiri Sapientia 10), Münster 2013 (die theologischen Beiträge in den Akten zur Heiligsprechung und Erhebung Hildegards von Bingen zur Kirchenlehrerin).

Das Buch der Lebensverdienste, Beuron 2014.

Vidi et intellexi. Die Schrifthermeneutik in der Visionstrilogie Hildegards von Bingen (Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters. Neue Folge 76), Münster 2012, 20142.

Unter dem Titel „Schöpfung im Licht“ zeigen wir im Kunstkeller derzeit einen spannenden künstlerischen Dialog zwischen der Aquarellmalerin Gabriele Koenigs und dem Fotografen Günter H. Müller. Beide beschäftigen sich seit Jahren mit dem Thema “Licht“ und haben dazu bemerkenswerte Kunstwerke geschaffen. Ihre Gemeinsamkeit bei der Einbeziehung des Lichtes in ihre Werke: durch das Licht offenbart sich dem Auge des Betrachters erst der tiefere Inhalt der Bilder, letztlich ihre Seele – und der Zugang zur Seele des schaffenden Künstlers.

Die Ausstellung ist vom 4. Juni bis 31. Juli jeweils Mi – So von 15.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

Die Künstler:

Gabriele Koenigs, geb. 1957, hat sich auf die Aquarellmalerei spezialisiert. Mit ihren Werken erlangte sie hohe internationale Auszeichnung. Eines ihrer Aquarellportraits wurde im Wettbewerb der Internationalen Aquarellgesellschaft (International Watercolour Society) zu den TOP 20 Bildern gezählt. Sie leitet den deutschen Zweig der internationalen Aquarellgesellschaft (IWS Germany). Ihre Werke sind in internationalen Ausstellungen (2014: Polen, Spanien, Albanien, Indien) vertreten. In Deutschland zeigt sie seit 2009 Soloausstellungen. Mit Vorliebe stellt sie in Kirchen aus (bisherige Kirchenausstellungen in Bad Wildbad, Schömberg, Langeoog, Cuxhaven, Warnemünde, Baden-Baden).

Ihre Motive sind vielfältig. Sie malt Landschaften und Blumen, Figuratives und Portraits. In jedem ihrer Bilder ist das Wechselspiel von Licht und Schatten ein wesentliches Merkmal. Ihre künstlerische Ausbildung erhielt Gabriele Koenigs in der Freien Kunstakademie von Tamara Gross in Calw und in Meisterkursen bei dem russischen Aquarellisten Ilya Ibryaev. Im ersten Beruf hat sie bis 2012 als evangelische Pfarrerin gearbeitet. Seit 2012 ist sie als freiberufliche Künstlerin tätig. Sie lebt im Schwarzwald (Bad Wildbad-Aichelberg).

Homepage: www.gabrielekoenigs.de  Gabriele Koenigs, 75323 Bad Wildbad, Kirchweg 7, t: 07055/930340, koenigsgabriele@gmail.com

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Günter H. Müller wurde 1949 in Arrode (heute Werther) in Westfalen geboren. Er ist studierter Stadtplaner, Bauingenieur, Komponist, Musiker, Fachbuchautor und Fotokünstler. Dass all diese Tätigkeiten miteinander verbunden sind, sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam Grenzen überwinden, wird beim Betrachten der Fotos, beim Betreten der Gebäude, beim Hören der Kompositionen schnell deutlich. Klingendes, schwingendes Licht, erlauschte Bilder und schimmernde Spuren, lebendiges Wasser, mystisches Grün (Grüne Farbe ist die Herzkraft himmlischer Geheimnisse, Hildegard v. Bingen). Die Fotoarbeiten von Günter H. Müller laden ein zum Verweilen, sich anrühren und verwandeln zu lassen.

Die Fotos von G. H. Müller sind sensible Momentaufnahmen, die über Blume und Blüte, über Wasser, Feuer und Eis hinaus etwas von den Tiefen des Geheimnisses der Schöpfung erahnen lassen. Die Strahlkraft aus dem Universum, heute sogar messbar, erfüllt nicht nur bekannte heilige Orte, sondern alle Bäume, Berge und Quellen überall auf der Erde mit unerschöpflicher Grünkraft (grüne Farbe ist die Herzkraft himmlischer Geheimnisse, Hildegard v. Bingen), mit Schönheit und Fülle. Dies zu erkennen und als Wegweisung und Hilfe für den täglichen Alltag anzunehmen, ist das Anliegen dieser besonderen Fotografien.

Homepage: www.lichtfoto.eu   Günter H. Müller, 58239 Schwerte, Ruhrblick 14, t: 02304 776662, info@lichtfoto.eu

 

 

 

 

4. Ostersonntag  im Jahr der Barmherzigkeit

Aus dem Evangelium nach Johannes (Joh 10, 27-30):

Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.

„Ich und der Vater sind eins.“ Mit anderen Worten, Jesus sagt: Gott und ich, wir sind ein Herz und eine Seele. Und es ist für uns gleich ob wir sagen „Mein Gott“ oder „Mein Herr Jesus“ – dahinter steht ein Herz voll Liebe für uns.

Wieder möchte ich ausgehen von dem großen Christusbild hier in unserer Kirche. So wie wir jetzt das Jahr der Barmherzigkeit feiern, so war kurz vor der Ausmalung dieses Gotteshauses von Papst Leo XIII die Welt dem Herzen Jesu geweiht worden. Sollte man nun nicht mit der angesagten Andachtsform mitgehen und den Christus mit einem großen, von Liebe strahlenden Herzen malen? Man entschied sich dagegen – nicht die moderne Form wurde gewählt, sondern eine zeitlose, bleibend gültige: Christus, Mensch und Gott, mit offenen, einladenden Händen. Wie man ja auch von einem guten Menschen sagt: Er trägt sein Herz in der Hand. Sein Tun offenbart, wie es in seinem Herzen aussieht.

Ursprünglich hatte aber das Untergewand des Christus eine Art Knopfleiste in der Mitte, deren unteres Ende vierpassförmig verbreitert war. Genau an der Stelle, wo die Darstellung des Herzens Jesu zu erwarten gewesen wäre. Wer es wollte, konnte das Herz Jesu darin sehen.

Wer es will, kann es auch heute noch sehen – das verwundete Herz Gottes, das uns zur Liebe, zur Barmherzigkeit ruft.

Denn wenn auch Barmherzigkeit ein sperriger Begriff ist, der nicht mehr unserer Alltagssprache angehört – inhaltlich ist die Rede vom Herzen, auch die vom Herzen Gottes nicht leer geworden. Als bei den Anschlägen in Paris ein junger Familienvater seine Frau und das kleine Kind die Mutter verlor, schrieb er, was um die Welt ging: „Ihr bekommt meinen Hass nicht!“ Bemerkenswert ist aber auch wie dieser Text weitergeht: „Wenn dieser Gott, für den ihr blind tötet, uns nach seinem Bild geschaffen hat, dann muss jede Kugel, die meine Frau getroffen hat, ein Wunde in sein Herz gerissen haben.“ Die Rede vom Herzen Gottes ist nicht tot. Und sie ist nicht eng.

Teilhard de Chardin erkennt genau das vor einem Herz-Jesu-Bild und betet: „So wird in plötzlicher Umkehrung sichtbar, dass Du, Jesus, durch die Offenbarung Deines Herzens unserer Liebe vor allem das Mittel geben wolltest, dem zu entkommen, was allzu eng, allzu scharf umrissen, allzu begrenzt an dem Bild war, das wir uns von Dir machten. Im Zentrum Deiner Brust bemerke ich nichts anderes als einen Glutofen; und je mehr ich dieses brennende Feuer ansehe, um so mehr scheint es mir, dass überall um es herum die Umrisse Deines Leibes zerschmelzen, dass sie über alles Maß hinaus größer werden, bis ich in Dir keine anderen Züge mehr erkenne als die Gestalt einer entflammten Welt.“

Und weiter betet er: „Du, der Du das Viele knetest, um ihm Dein Leben einzuhauchen, senke, ich bitte Dich, auf uns Deine mächtigen Hände, Deine zuvorkommenden Hände, Deine allgegenwärtigen Hände herab, diese Hände, die nicht hier oder dort berühren (wie es eine menschliche Hand tun würde), die vielmehr in die Tiefe sich hineinbegeben und uns gleichzeitig durch all das erreichen, was es in uns und um uns herum gibt. Bereite mit diesen unsichtbaren Händen zu dem großen Werk das irdische Bemühen, das ich Dir in diesem Augenblick darbringe.“

Mag sich die bildliche Darstellungsweise des Herzens Jesu überlebt haben, der Inhalt ist aktuell. Wir suchen in unserer Welt nach Liebe, nach Barmherzigkeit, nach Wärme. Diese Liebe wird wachsen, wenn wir mehr lieben. Um uns herum wird es wärmer werden, wenn wir ein offenes Herz und ein offenes Ohr haben.

Wenn wir in die Worte des Evangeliums, in die Worte Jesu hineinwachsen: Ich und der Vater sind eins. Und dann beten: „Jesus, bilde unser Herz nach deinem Herzen.“ oder: „Jesus, bilde unsere Hände nach deinen Händen.“

Sr. Klara Antons OSB

 

 

 

 

 

 

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„Ich wünsche uns Osteraugen, die im Tod bis zum Leben, in der Schuld bis zur Vergebung, in der Trennung zur Einheit, in den Wunden bis zur Herrlichkeit, im Menschen bis zu Gott, in Gott bis zum Menschen, im Ich bis zum Du zu sehen vermögen. Und dazu alle österliche Kraft!“ (Klaus Hemmerle)

Liebe Freunde der Abtei St. Hildegard!
Der Osterglaube hat es nicht mit einem fernen Christus zu tun, sondern mit dem gegenwärtigen, der auch heute und hier durch Dunkelheit und Not, durch Leiden und Tod hindurchgeht in das wunderbare Licht, zur Herrlichkeit der Auferstehung. Christus, der Auferstandene, ist zum Vater gegangen und doch immer bei uns. Daran glauben wir, darauf vertrauen wir und darauf dürfen wir hoffen – immer. So ist Ostern nicht nur ein wunderbares Fest, sondern kann zum Ereignis werden, das uns ganz neu auf Gott hin ausrichtet. Wenn, ja wenn wir bereit sind, mit Osteraugen sehen zu lernen. Alleluia!
Ein gesegnetes Osterfest wünschen Ihre Schwestern der Abtei St. Hildegard

„Der Maler der heiligen Hildegard“ – Frauen und die Beuroner Kunst
14. April – 26. Juni 2016: Ausstellung im Limburger Dom- und Diözesanmuseum

Vom 14. April – 26. Juni ist in Limburg erstmals eine wertvolle Auswahl an Exponaten der Beuroner Kunst aus unserer Abtei zu sehen. Die Ausstellung entstand auf Initiative von Herrn Professor Matthias Kloft, dem Leiter des Dom- und Diözesanmuseums Limburg, und wurde von unserer Sr. Klara Antons zusammengestellt. Im Vorwort zum Ausstellungskatalog heißt es:
„In der Abtei St. Hildegard wurde Kunst über geistliche Frauen von geistlichen Frauen für geistliche Frauen hergestellt. Die aus St. Gabriel in Prag, dem ersten Frauenkloster der Kongregation, gekommenen Benediktinerinnen setzten nämlich nicht nur von Männern gefertigte Vorlagen in Stickerei um, sie beteiligten sich auch als Malerinnen und Bildhauerinnen an der Ausgestaltung des Klosters. Das theologische Bildprogramm von Kirche und Kloster zeigt das Selbstbewusstsein der Ordensfrauen am Beginn des 20. Jahrhunderts. Es stellt hier die hohe Bedeutung von Frauen in Spiritualität und Theologie früherer Zeiten vor. So ist das „Gesamtkunstwerk St. Hildegard“ nicht nur von den Beuroner Malern, Bildhauern und Goldschmieden geprägt, sondern gerade auch von den Nonnen der künstlerisch und theologisch aktiven Frauenabtei.“
Zu sehen sind u.a. originale Entwurfkartons einiger Wandmalereien unserer Abteikirche, Kunsthandwerk, Vasa Sacra (Kelche, Kreuze u.a.) sowie herausragende Zeugnisse aus unserer ehemaligen Paramentenwerkstatt.
https://staurothek.bistumlimburg.de/info/sonderausstellung-der-maler-der-heiligen-hildegard-frauen-und-die-beuroner-kunst.html
Öffnungszeiten: Di – Sa 10 – 13 + 14 – 17 Uhr; So 11 – 17 Uhr Führungen auf Anfrage: Telefon 06431/295482

Neue Ausstellung im KunstKeller: Lebens.Raum.Psalmen.
Das Psalmengebet ist seit zwei Jahrtausenden fester Bestandteil der Gebetspraxis im Judentum und Christentum. Unser klösterliches Stundengebet ist geprägt von den Psalmen; in ihnen spiegeln sich alle Facetten des Glaubens und des Lebens auf unverwechselbare Weise wieder. Auch aktuelle Lebensfragen haben in ihnen ihren Platz. Die Ausstellung „Lebens.Raum.Psalmen“ nimmt einen Dialog mit den Psalmen auf, betrachtet ihre Wirkungsgeschichte in Religion, Glaube, Kunst, Literatur und Musik und lädt ein, ihre Bedeutung für sich selbst zu erfahren. Die Ausstellung ist vom 5. März bis 29. Mai jeweils Di., Do., Sa. und So. von 15.00 – 17.00 Uhr geöffnet.
Begleitveranstaltung zur Ausstellung:
Samstag, 09. April 2016, 15.00 Uhr:
Vortrag von Dr. Katrin Brockmöller, Stuttgart: „Aufleben soll euer Herz für immer!“ (Ps 22,27) Das Menschen- und Weltbild der Psalmen“
Treffpunkt: Vor dem Klostercafé; Eintritt frei, um eine Spende wird gebeten.

Erweiterte Öffnungszeiten im Klostercafé
Seit 01. März ist unser Klostercafé täglich außer Dienstag (Ruhetag) geöffnet. Wir laden alle Wanderer, Pilger und Besucher unseres Klosters ein, im Klostercafé einzukehren und sich auf ihrem Weg zu stärken. Die Speisekarte enthält viele Köstlichkeiten aus der Klosterküche, u.a. selbstgebackenen Kuchen, köstlich belegte Pilgerbrötchen, Hildegard-Brot und jeden Samstag Eintopf. Die gesamte Speisekarte finden Sie auch online: http://www.abtei-st-hildegard.de/?p=6017
Öffnungszeiten vom 01. März bis 4. Adventsonntag 2016: Täglich außer dienstags (Ruhetag), d.h.: Mo, Mi – Sa von 11 – 17 Uhr, So von 14 – 17 Uhr.

Unser Flüchtlingsprojekt „Emmaus“
In unserem Haus „Emmaus“ im inneren Weinberg des Klosters wohnt seit 01. März eine sechsköpfige muslimische Familie aus Syrien (Eltern, drei Kinder und Tante). Wir freuen uns, dass die Umbauarbeiten rechtzeitig fertig geworden sind und die Familie sich bei uns schon nach wenigen Tagen wohlfühlt. Sr. Petra kümmert sich um unsere Gäste und begleitet sie derzeit auf allen Wegen zu Behörden, Ämtern, Schulen etc., damit sie sich möglichst bald in ihrer neuen Umgebung zurecht finden. Wir danken allen, die uns bei Umbau des Hauses „Emmaus“ unterstützt haben, von Herzen. Wenn Sie uns in unserer Flüchtlingsarbeit auch weiterhin helfen möchten, sind wir dankbar. Hier das Spendenkonto unserer Abtei: IBAN: DE 53 3706 0193 4003 4140 14 BIC: GENODED1PAX. Selbstverständlich senden wir Ihnen gerne eine Spendenbescheinigung zu. Falls Sie dies wünschen, mailen Sie bitte Ihren Namen und Ihre genaue Postanschrift an: sr.scholastica@abtei-st-hildegard.de

Die Empfehlung aus dem Klosterladen: Frühjahr mit Kräutern …

Neu im Sortiment unseres Klosterladens sind neben Hildegard-Gewürzen jetzt drei wunderbare Essigsorten. Die Kräuter werden ausschließlich im Klostergarten der Abtei Beuron angebaut: ohne mineralischen Dünger und ohne chemische Pflanzenschutzmittel. Unter Berücksichtigung der Witterung werden sie im optimalen Reifezustand von Hand geerntet und verlesen. Unmittelbar danach werden die Inhaltsstoffe der erntefrischen Kräuter in alkoholischen Flüssigkeiten extrahiert. Keine Trocknung, keine Lagerung oder Weiterverarbeitung schmälert die Qualität der Kräuterauszüge. Den Weißweinessig beziehen die Mitbrüder in Beuron von einem „kleinen aber feinen“ Traditionsbetrieb.

Bärlauchessig 0,25l 5% Säure 5,90 €
Erstklassiger Weissweinessig mit frischen von Hand geernteten jungen Bärlauchblättern angesetzt.
Hinweis: Würzessig, daher sparsam verwenden.

Basilikumessig 0,25l 5% Säure 5,90 €
Mit frischen von Hand geernteten Basilikumblättern angesetzt.

Apfel-Balsamico-Essig  0,25l 5% Säure 8,50 €
Hergestellt aus dem frisch gepressten Apfelsaft von Apfelbäumen aus dem Beuroner Klostergarten. Schonend auf die Hälfte eingeköchelt. Ein Jahr lang im Eichenfass gelagert.