Liebe Gottesdienstbesucher,

inzwischen gibt es keine Corona-Auflagen mehr, keine Maskenpflicht und keine Beschränkungen für die Teilnahme an unseren Gottesdiensten. Wir freuen uns, (wieder) mit Ihnen gemeinsam feiern zu können! Zum Schutz der anderen Gottesdienstbesucher.innen möchten wir Sie nur herzlich bitten, bei Grippe- oder Erkältungssymptomen sicherheitshalber zu Hause zu bleiben und zum Beispiel an einem der gestreamten Gottesdienste im Internet teilzunehmen

Unsere Gottesdienstzeiten in der Karwoche und an Ostern:

Palmsonntag

8:15 Palmweihe

8:30 Choral-Hochamt

 

Gründonnerstag

  7.30    Laudes

12.00    Mittagshore

18.30    Abendmahlsamt

 

Karfreitag

 6.00    Matutin

8:00 Laudes

9.00     Terz

12.00   Mittagshore

15.00   Gedächtnisfeier des Herrrenleidens

19.25   Komplet

 

Karsamstag

6.00      Matutin

ca 7:30 Laudes

8.45      Terz

12.00    Mittagshore

17.30    Vesper

21.00    Osternachtfeier

 

Ostersonntag

7.00    Laudes

9.00    Choral-Hochamt       

12.00  Mittagshore

17.30   Vesper

19.00   Komplet und Vigilien

 

Ostermontag

8.15    Choral-Hochamt       

12.00  Mittagshore

17.30   Vesper

 

Wir wünschen allen gesegnete Kar- und Ostertage!

Ihre Schwestern von St. Hildegard

 

Das 53. Kapitel der Regel des hl. Benedikt ist ganz der Aufnahme der Gäste gewidmet. Die Gastfreundschaft wurde so von Anfang an zu den tragenden Grundpfeilern benediktinischen Lebens.

Um sich dem Thema Gastfreundschaft zu nähern, sollen zunächst die kulturellen und biblischen Grundlagen der Gastfreundschaft kurz in den Blick genommen werden. Xenos = Gast bedeutete ursprünglich im Griechischen der Fremdling, der Unbekannte, der Ausländer, der zunächst einmal Angst und Abwehr auslöste. Er war zunächst also der Feind, der in den eigenen Lebensraum eindringt und der als bedrohlich erfahren wird, weil er anders ist. Auch im Lateinischen bedeutete hostissowohl Feind als auch Fremder. Wenn wir also von Gastfreundschaft in der Antike wie auch in der Bibel sprechen, so darf dies keineswegs als etwas Naturgegebenes verstanden werden. Gastfreundschaft ist eine Kulturleistung ersten Ranges und gehört von alters her zu den prägenden Elementen der Gesellschaft. Neben den vielen Möglichkeiten der zwischen-menschlichen Beziehungen und Hilfe galt sie auch als Form religiöser und sozialer Verantwortung. Sie war keineswegs nur Zeichen liebenswürdigen oder großzügigen Umgangs miteinander, sondern war im wahrsten Sinne lebens-notwendig in einer Welt, in der die gewerbsmäßige Unterbringung von Fremden und Reisenden noch unbekannt war. Jeder, der die Grenzen seiner engeren Heimat, seines Vaterhauses oder seiner Vaterstadt verließ, musste und durfte sie in Anspruch nehmen. Sie war nicht nur gastliche Aufnahme und Bewirtung, sondern umfasste den absoluten Schutz für Leib und Leben. Insofern barg sie in sich immer schon einen existentiellen Kern. Von daher gesehen lag auch eine religiöse Deutung der Gastfreundschaft sehr nahe. Weiterlesen

Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass am kommenden Samstag, den 4. März 2023 um 14:00 Uhr, Schwester Katharina Drouvé von unserem Diözesanbischof, Dr. Georg Bätzing, Limburg, im Rahmen der Eucharistiefeier die Äbtissinnenweihe empfangen wird.

Der Konvent der Abtei St. Hildegard hat am 24. Januar Sr. Katharina zur neuen Äbtissin gewählt. Traditionell empfangen benediktinische Äbte und Äbtissinnen nach der Wahl eine  Abts- bzw. Äbtissinnenweihe, die indes keine Weihe im sakramentalen Sinne ist, sondern eine feierliche Benediktion, ein feierlicher Segen. Die Weihe erfolgt in der Regel durch den jeweiligen Ortsbischof des Klosters.

Gerne möchten wir dieses Ereignis mit allen feiern, die sich unserer Abtei verbunden wissen und Sie und Euch alle herzlich zu der Feier einladen. Damit das möglich ist angesichts unserer kalten Kirche und des neuerlichen Kälteeinbruchs in der kommenden Woche, der die verfügbaren Plätze auf den Innenraum der Kirche beschränkt, werden wir die Äbtissinnenweihe auch im Livestream übertragen. Den Link zum Livestream auf YouTube finden Sie hier: Link zu „YouTube“  (Mit Klicken auf den Link verlassen Sie unsere Homepage und gehen zum Drittanbieter „YouTube“, durch den möglicherweise Cookies gesetzt werden. Folgen Sie dem Link nur, wenn Sie damit einverstanden sind.)

Zum Kopieren:
https://youtube.com/live/pGFqurnZcts

Hinweisen möchten wir auch auf das Interview mit Sr. Katharina zu dem Äbtissinnenamt auf katholisch.de, eine gute Möglichkeit, die Wartezeit zu überbrücken!

Nachdem unsere Äbtissin Sr. Dorothea Flandera die übliche Altersgrenze erreicht hat, hat unser Konvent am Dienstag, dem 24. Januar 2023, die bisherige Priorin unserer Abtei, Sr. Katharina Drouvé (61) zur neuen Äbtissin und damit zur 41. Nachfolgerin der heiligen Hildegard gewählt.

Sr. Katharina stand der bisherigen Äbtissin Dorothea Flandera seit 2016 als Priorin und Stellvertreterin zur Seite. Sie trat 1983 in unsere Abtei ein und legte 1985 ihre Profess ab. Durch ihre langjährige Tätigkeit als Novizenmeisterin, in der Verwaltung und im Gastbereich ist sie vielen Menschen in- und außerhalb unserer Abtei bekannt.

 

Im Rahmen unseres letzten Newsletters haben wir ein Interview mit Sr. Katharina geführt, das wir nachfolgend auch hier wiedergeben möchten:

Liebe Schwester Katharina,

fangen wir direkt mit etwas Schönem an; was ist Dein Lieblingsort hier in der Abtei?

Ich habe seit Noviziatszeiten zwei Orte, die mir besonders wichtig sind: unseren Kirchen- und Chorraum, in dem ich mich zuhause fühle, zur Ruhe kommen und neue Kräfte sammeln kann und unseren schönen großen Garten, von dem aus man einen wunderbaren Blick in die Weite hat. Der eine Ort führt mich nach innen, der andere lädt ein zur Außenperspektive.

Wie wir wissen, liest Du gerne. Gibt es ein Buch, das Du empfehlen würdest?

Leider komme ich im Moment nicht so viel zum Lesen, wie ich möchte. Das Buch „Nachmittag des Christentums“ von Tomas Halik habe ich mit Gewinn gelesen und kann es empfehlen, wenn sich jemand konstruktiv mit der aktuellen Situation des Christentums und der Kirche auseinandersetzen möchte.
Für mich ganz persönlich habe ich gerade die späten Gedichte von Philippe Jaccottet „Die wenigen Geräusche“ entdeckt: Der Dichter fasst einfache alltägliche Beobachtungen in eine Poesie, die in ihrer Schlichtheit und Tiefe auf- und durchatmen lässt.

Was ist Deiner Meinung nach die größte Herausforderung für benediktinische Klöster gegenwärtig?

Wir leben ohne Zweifel in einer Umbruchzeit mit vielen offenen Fragen und sich auflösenden Strukturen. Es ist nicht immer einfach, dies auszuhalten, doch auf der anderen Seite liegen in den Krisen immer auch Chancen für eine Neu- und Rückbesinnung auf die Ursprünge unseres christlichen und benediktinischen Lebens. Die Herausforderung besteht für mich darin, gut zu unterscheiden, was wert ist, aus der Tradition bewahrt zu werden, was einer Erneuerung bedarf und wie wir aktuelle Themen wie Ökologie und Nachhaltigkeit aufgreifen können. Dazu braucht es Zeit, Mut, Phantasie und Kreativität und vor allem ein offenes Ohr und Herz für die Stimme Gottes.

Und warum ist das Klosterleben eines der schönsten, das man sich vorstellen kann?

Weil es ein reiches, ganzheitliches und erfüllendes Leben ist, welches das „Gerücht von Gott“ in dieser Welt lebendig hält. Und weil es ein lohnenswertes Abenteuer ist und bleibt, sich in Gemeinschaft auf den Weg der Gottsuche zu machen.

 

Ein anderes Interview, mit den Vatican-News, findet sich hier: Link

und es sei gestattet der Hinweis, dass das Werk „Nachmittag des Christentums“ von Tomás Halík in unserem Sortiment zu finden ist: Hier

Liebe Verwandte,
liebe Freundinnen und Freunde unserer Abtei,

ein bewegtes Kirchenjahr liegt hinter uns, das wir mutig angegangen sind, entsprechend dem Jahresmotto, das M. Dorothea unserer Gemeinschaft zum Advent 2021 mit auf den Weg gab: „Hab nur Mut, steh auf, ER ruft dich!“ (Mk 10,49). Es hat uns dazu angeregt, die Ereignisse des Jahres nicht nur passiv an uns geschehen zu lassen, sondern uns aktiv in Bewegung zu setzen, Herausforderungen als Chance zur Gestaltung zu nutzen und aus Erfahrungen zu lernen – immer in der Zuversicht, dass Gott die neuen Wege, auf die er uns ruft, auch mit uns geht. Gerne möchten wir die Erlebnisse unseres Jahres mit euch und Ihnen teilen.

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Am 7. Oktober 2022 jährt sich die Erhebung Hildegards zur Kirchenlehrerin zum 10. Mal. Dieses Jubiläum feiern die Gemeinden Heilig Kreuz Rheingau, Bingen und Bingerbrück gemeinsam am
Freitag, 7. Oktober 2022, um 17:00 Uhr in der Hildegard-Gedächtniskirche in Bingerbrück, Wigbert-Straße 3, 55411 Bingen.
In Eibingen beginnt die Feier um 15.45 mit einem Gebet und einem Impuls auf dem Hof vor der Kirche. Anschließend gibt es Fahrgemeinschaften zur Fahrt nach Bingerbrück.

 

Die St. Hildegard-Akademie Eibingen lädt zu den Feierlichkeiten zum 10. Jubiläum der Erhebung der hl. Hildegard von Bingen zur Kirchenlehrerin in Rom ein.

Das Hildegard-Jubiläumsjahr 2022 steuert auf das wichtigste Ereignis zu. Vor zehn Jahren hat Papst Benedikt XVI. auf dem Petersplatz in Rom die hl. Hildegard zur Kirchenlehrerin erhoben. Dieses Jubiläum wird die St. Hildegard-Akademie Eibingen gemeinsam mit dem Freundeskreis des Deutschen Historischen Instituts  in Rom am Jahrestag, den 7. Oktober 2022, im Päpstlichen Institut S. Maria dell’Anima, der eindrucksvollen Kirche der deutschsprachigen Gemeinde in Rom, mit einer festlichen Veranstaltung würdigen.

Datum: 7. Oktober 2022, 18:00 Uhr

Ort: Päpstliches Institut Santa Maria dell’Anima, Via della Pace 20, 00186 Roma (Italien)

 

Programm:

18 Uhr: Festliche Eucharistiefeier zu Ehren der hl. Hildegard mit Seiner Eminenz Kardinal Walter Kasper als Hauptzelebrant.

Musikalische Gestaltung:  InUnum mit von der hl. Hildegard komponierten Gesängen

19.30 Uhr: Öffentlicher Abendvortrag: Die doppelte Bewunderung: Hildegard von Bingen und die Päpste, von Sr. Dr. Maura Zátonyi OSB

Anschließend: Buchvorstellung: Das große Hildegard von Bingen Lesebuch. Worte wie von Feuerzungen, hg. von Maura Zátonyi, Herder Verlag 2022.

ca. 21 Uhr: Empfang

Die Einladung steht hier zum Download zur Verfügung

Die Veranstaltung ist öffentlich, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zu dem Programm am Hildegardistag in Eibingen kommen Sie hier!

einige Gedanken zur hl. Hildegard finden Sie hier.

Weitere Veranstaltungen der St. Hildegard-Akademie Eibingen sind auf der Homepage der Akademie, hier, zu finden.

Das oben genannte Buch finden Sie auch hier.

Transfiguration – Verklärung

Bis Ende August 2022 gibt es in der Basilika Johannisberg eine Ausstellung von 6 lebensgroßen Säulenskulpturen von Sr. Christophora. Dargestellt sind die in der biblischen Geschichte der Verklärung genannten Personen und dazu jeweils eine weibliche Person, mit der diese in Beziehung stehen.

Vom 18. Juni bis zum 6. August wird es in den Sonntagvorabendmessen um 17.00 Uhr Impulse zu den dargestellten Personen geben.